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SGS-Tüv Saarland Schulung - Rechtliche Anforderungen im Kontext der ISO 26262
03.07.2011 17:54 von Dr. Ekkehard Helmig (0 Kommentare)
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Die ISO 26262 zur Funktionalen Sicherheit (Functional Safety) in Fahrzeugen bestimmt in Zukunft maßgebend die elektrische und elektronische Architektur von Fahrzeugen. Sie ist relevant für die Forderungen aus der europäische Verordnung 661/2009 zur Fahrzeugsicherheit nach dem jeweils neuesten Stand von Wissenschaft und Technik. Die Norm ist ein Rahmenwerk zur Erreichung von funktionaler Sicherheit bei der Verwendung komplexer elektrischer und elektronischer Systeme in Fahrzeugen. Funktionale Sicherheit ist eine Eigenschaft dieser Systeme, die durch die Methoden der ISO 26262 bewertet werden können. Die Bewertung selber reduziert Risiken, vermeidet sie aber nicht vollständig. Die Norm trifft keine Aussagen zur Qualität und Fehlerfreiheit der für die Systeme verwendeten Bauteile und damit der Systeme. Sie erfordert die Integration ihrer Anforderungen in die Prozesse eines Qualitätsmanagementsystems nach der ISO/TS 16949:2009. Die Umsetzung der Anforderungen der Norm bestimmt wesentlich die zivilrechtliche und strafrechtliche Verantwortlichkeit der Hersteller sicherheitsrelevanter Systeme und insbesondere die der Fahrzeughersteller. Sie zwingt mit der Forderung zum Abschluss eines Development Interface Agreement (DIA) zu einer vertragliche Festlegung der Verantwortlichkeiten zwischen Fahrzeugherstellern und Zulieferern durch differenzierte Festlegungen und Dokumentationen von Verifizierungen und Validierungen in der Konzeptphase, der Entwicklungsphase und in der Produktionsphase. Die ISO 26262 gewinnt damit eine enorme rechtliche Relevanz für die vertragliche und die haftungsrechtliche Beziehung der an der aufsteigenden Wertschöpfungskette der Automobilindustrie Beteiligten.
Die ISO 26262 zur Funktionalen Sicherheit (Functional Safety) in Fahrzeugen bestimmt in Zukunft maßgebend die elektrische und elektronische Architektur von Fahrzeugen. Sie ist relevant für die Forderungen aus der europäische Verordnung 661/2009 zur Fahrzeugsicherheit nach dem jeweils neuesten Stand von Wissenschaft und Technik. Die Norm ist ein Rahmenwerk zur Erreichung von funktionaler Sicherheit bei der Verwendung komplexer elektrischer und elektronischer Systeme in Fahrzeugen. Funktionale Sicherheit ist eine Eigenschaft dieser Systeme, die durch die Methoden der ISO 26262 bewertet werden können. Die Bewertung selber reduziert Risiken, vermeidet sie aber nicht vollständig. Die Norm trifft keine Aussagen zur Qualität und Fehlerfreiheit der für die Systeme verwendeten Bauteile und damit der Systeme. Sie erfordert die Integration ihrer Anforderungen in die Prozesse eines Qualitätsmanagementsystems nach der ISO/TS 16949:2009. Die Umsetzung der Anforderungen der Norm bestimmt wesentlich die zivilrechtliche und strafrechtliche Verantwortlichkeit der Hersteller sicherheitsrelevanter Systeme und insbesondere die der Fahrzeughersteller. Sie zwingt mit der Forderung zum Abschluss eines Development Interface Agreement (DIA) zu einer vertragliche Festlegung der Verantwortlichkeiten zwischen Fahrzeugherstellern und Zulieferern durch differenzierte Festlegungen und Dokumentationen von Verifizierungen und Validierungen in der Konzeptphase, der Entwicklungsphase und in der Produktionsphase. Die ISO 26262 gewinnt damit eine enorme rechtliche Relevanz für die vertragliche und die haftungsrechtliche Beziehung der an der aufsteigenden Wertschöpfungskette der Automobilindustrie Beteiligten.

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